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KUNST und DESIGN -

REINHARD ARTBERG

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Vita

Kurz und bündig

1977-1981 Studium (freie Malerei) an der Akademie der Bild. Künste in Wien
1977 Meisterschulpreis an Akad. d. Bild. Künste Wien
Zwei Mal Preisträger beim 19.und 20. internat. Grafikwettbewerb in Österreich

1996 wurde Artberg in die Sondermarkenserie "Moderne Kunst in Österreich" als 22. Künstler aufgenommen.

2015 Verleihung des Professorentitels

Diverse Einzelausstellungen, Ausstellungsbeteiligungen und Arbeitsprojeke in verschiedenen Ländern und Kontinenten

"Waiting", ra, 100x100cm
"Waiting", ra, 100x100cm

Ja, wo lebt er denn?

Mit der beginnenden und intensiven Freundschaft mit Friedensreich Hundertwasser im Jahr 1985 bis zu seinem Tod 2000 verbrachte Reinhard Artberg die meiste Zeit in dessen Anwesen in Frankreich und ab 1994 auch in Neuseeland. Hundertwasser förderte die künstlerische Laufbahn von Reinhard Artberg und sah in ihm einen herausragenden und entwicklungsfähigen jungen Künstler.

Reinhard Artberg lebt in Frankreich, Japan und Italien mit Hauptwohnsitz in Österreich.

Artbergs Lebensgeschichte

Im Alter von 16 Jahren reiste Reinhard Artberg nach Frankreich und andere Länder Europas und schlug sich als Straßenmusikant und Maler durch das Leben. Bahnhöfe und Parkbänke waren seine Schlafplätze. Nach diversen "Brotberufen" im Architekturmodellbau und Grafikdesign entschloss er sich schließlich in Wien "Freie Malerei" an der Akademie der bildenden Künste zu studieren. Sein Professor, Gustav Hessing, gab Reinhard Artberg absolute Freiheit in seiner künstlerischen Entwicklung und verlieh dem jungen Studenten bereits am Ende des ersten Studienjahres den Meisterschulpreis.

Während des Studiums machte er abenteuerliche Experimente. So lebte Reinhard Artberg mehrere Monate in einer Erdhütte in der Nähe von Hainburg an der Donau um die Relativität der Wahrnehmung in gesteigerten Angstzuständen zu erforschen. Er fuhr mit einem Müllfloss von Tirol nach Wien um gegen den Konsum- und Wegwerfwahnsinn zu demonstrieren, baute Objekte und Maschinen wie die Malmaschine die er in einem der renommiertesten Ausstellungshäuser Österreichs der Wiener Secession ausstellte; baute die voll bewegliche Manipulationsmaschine in den Ausmaßen eines LKWs oder die Wohnwolke als alternativen Lebensraum. Mit sicherem Gespür für die Zeichen der Zeit kreierte er das Objekt "Arche-Noah" in Form eines Luftschiffes das symbolträchtig und mahnend zur Eröffnung des Avantgardeprogrammes der Wiener Festwochen 1982 über dem Teich vor der Karlskirche schwebte.

Er startete witzige Aktionen z.B. das "Fantasische Abenteuer" wo er - wie viele andere auch - (Zit. Artberg) im Sommer mit einem Drachen gen Süden fuhr, oder die Aktion "Mit Engel und Teufel und Ich" - die ihn mit beschriebenen Begleitern auf einem Mofa mit Anhänger von Österreich nach Bremen führte.

Nach dem ersten Aufenthalt in Neuseeland bei Friedensreich Hundertwasser wohnte Reinhard Artberg insgesamt ein Jahr auf der unbewohnten Insel Urupukapuka, die er mit seinem kleinen Katamaran erreichte oder in den Urwäldern nahe der Küste. Er baute sich seine "Ateliers" aus Treibholz oder abgebrochenen Ästen und ernährte sich vom Fischfang und geschenktem Essen vorbeikommender Seeleute. Ab 1999 bis 2005 arbeitete er zunehmend in den Bergen Liguriens, malte Bilder und realisierte das Projekt "Visuelle Poesie".

Reinhard Artberg orientiert sich nie nach Modeströmungen und avantgardistischen Trends, sondern kreiert eigenwillige -  und spannende Arbeiten ungerührt von herrschendem Museums- und Galeriendiktat. Ähnlich wie Hundertwasser war und ist er ein respektierter Künstler unter der Kunstszene in Österreich und hat immer wieder Berührungspunkte mit ihr, geht jedoch seinen eigenen Weg - einen Weg zwischen Natur, Kunst und Romantik.

Hier gehts mal um das ganz normale Leben mit seinen kleinen Geschichten. Kunst ist schön, aber nicht alles!

21 Sep 2020

Topolino 1954

Erster "Ausflung" mit dem Fiat Topolino in unserem Hof. Der Topolino hat 18,5 Ps und ist Baujahr 1954. Er ist seit 40 Jahren das erste Mal wieder gefahren.